Blog
Auf unserem Blog geben wir Einblick in unsere Forschung. Die Beiträge entstehen im Forschungsprozess und behandeln verschiedene Aspekte rund um die Themen Rechtsextremismus und Geschlecht(-erverhältnisse).
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Rechte Einfallstore in den sozio-ökonomischen Verhältnissen
Zur Bedeutung extrem rechter Zugriffe auf Sozial-, Familien- und Arbeitsmarktpolitiken
Wie und warum erzeugen rechte Sinnstiftungs- und Deutungsangebote Resonanzen bei jungen Erwachsenen? Das Gießener Teilprojekt des GERDEA-Verbunds lädt am 1. Juli 2026 zur Vorstellung der Forschungsergebnisse ein.

Junge Menschen am Übergang ins Erwachsenenalter. Geschlecht, rechte Deutungen und demokratische Resilienzen
Für junge Menschen ist der Übergang ins Erwachsenenalter eine Phase geprägt von Herausforderung und Neuorientierung. Auf welches handlungspraktische Wissen greifen junge Menschen in dieser Phase zurück? Welche Rolle spielt Geschlecht dabei? Wo bestehen Einfallstore für rechte Deutungen, wo demokratische Resilienzen? Welche Rolle spielen die bestehenden sozio-ökonomischen Verhältnisse dafür?
mit Marie Reusch

Rechte (der) Frauen. Lukreta und die neue rechte Sisterhood
Rechte Frauengruppen wie Lukreta treten als Verteidigerinnen von Frauenrechten auf und vernetzen sich europaweit. Der Beitrag zeigt, warum ihr Aktivismus mehr ist als bloße Instrumentalisierung. Sie bauen auf feministischen Errungenschaften auf, mobilisieren uneingelöste Konflikte im Geschlechterverhältnis und stabilisieren zugleich enge Vorstellungen von Weiblichkeit.
Von Viktoria Rösch

Geschlechterrollenstereotype Wahrnehmungsfilter in Gerichtsprozessen zu rechter Gewalt und Rechtsterrorismus
Der Gerichtssaal gilt als Ort der Objektivität. Doch was passiert, wenn Geschlechterrollen und Geschlechterstereotype Eingang in Prozesse zu rechter Gewalt und Rechtsterrorismus finden?
Mit Philipp Polta

Rechte Geschlechterpolitiken. Biografische Verläufe und Selbstpräsentationen auf Social Media
Welche biografischen Erfahrungen führen dazu, dass Menschen sich auf Social Media als Tradwife, Fitnessbro oder rechts-konservative Stimme präsentieren? In dieser Folge geht es um geschlechterpolitische rechte Selbstpräsentationen auf sozialen Medien und die Biografien, die hinter den Social-Media-Accounts stecken.
Mit Paula Matthies

Männlichkeit im Wandel und die Konjunktur autoritärer Männlichkeitsdiskurse
Männlichkeit befindet sich in einem vielschichtigen Wandel im neoliberalen Kapitalismus zwischen Vervielfältigung und dem Fortbestehen patriarchaler Normen. Wie werden diese Entwicklungen in libertär- und rechts-autoritären Männlichkeitsdiskursen auf Social Media aufgegriffen?
Mit Yannik Markhof

(K)Eine Gefahr für die herrschende Ordnung? Alice Weidel als Beispiel für die Einhegung von Widersprüchen in der extremen Rechten
Die Frage, wie Alice Weidel als lesbische Frau an der Spitze einer extrem rechten Partei stehen kann, stellt viele vor ein Rätsel. Ein Blick auf die symbolische Ebene zeigt jedoch: Gerade ihre Selbstdarstellung als ‚normale‘ Homosexuelle passt sehr gut in das rassistische und queerfeindliche Bild einer extremen Rechten, an der auch der Wandel der Geschlechterordnung der letzten Jahrzehnte nicht vorbeigeht.
Von Karina Korneli

Abschlusskonferenz: Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe
Ambivalente Phänomene begreifen, emanzipatorische Praxen entwickeln
Abschlusskonferenz des Forschungsverbunds GERDEA vom 19.-20. März 2026 in Kooperation mit der Schader-Stiftung in Darmstadt

Aufzeichnung: "Lost Boys? Warum junge Männer rechte Antworten suchen"
Welche gesellschaftlichen Entwicklungen begünstigen eine Hinwendung junger Männer zu rechten Antworten und welche Ansätze braucht es, um diesen Entwicklungen zu begegnen?
Auf der Online-Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Hamburg diskutierten Yannik Markhof (Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.) und Peter Bienwald (BAG Jungen*arbeit und Bundesforum Männer).

Save the Date: Abschlusstagung „Geschlecht als Bühne gesellschaftlicher Kämpfe - ambivalente Phänomene begreifen, emanzipatorische Praxen entwickeln“
Die Transfertagung findet am 19.–20. März 2026 in Kooperation mit der Schader-Stiftung in Darmstadt statt. Wir freuen uns, wenn Sie sich den Termin im Kalender markieren. Weitere Infos folgen in Kürze.

Rechte Jugend? Queerfeindlichkeit und andere rechte Narrative unter Heranwachsenden
Queerfeindliche Angriffe auf Pride-Paraden zeugen ebenso wie rechte Vorfälle an Schulen von der Verbreitung rechter Deutungsmuster im Alltag junger Menschen – online und offline.
Von Juliane Lang, Paula Matthies, Marie Reusch und Viktoria Rösch

„Die Arbeit gegen geschlechtsspezifische, rechte und rassistische Gewalt sind oft zu stark getrennt“
In einem Interview am 12. Dezember 2024 sprachen wir mit Katharina Göpner vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) über die Herausforderungen, mit denen Beratungsstellen aktuell konfrontiert sind – besonders durch den Druck rechter Bewegungen. Wir sprechen über die Zunahme rassistischer und transfeindlicher Einflussversuche, die unzureichende finanzielle Ausstattung für Hilfsangebote, die Istanbul-Konvention, rechte Frauen in Hilfeeinrichtungen und mögliche Umgangsstrategien.
Von Paula Matthies und Viktoria Rösch

Gegen ‚Gender‘ statt gegen soziale Ungerechtigkeit?
Jugendstudien belegen, dass junge Menschen mit Sorge um ihre sozio-ökonomische Absicherung in die Zukunft blicken. Eine antifeministische und queerfeindliche Allianz aus rechten Akteuren lenkt diese Sorgen um.
Von Juliane Lang und Marie Reusch

Wie institutioneller Schutz vor rechten Angriffen gegen die Wissenschaft besser gelingen kann
Die Online-Tagung „Wer schützt hier eigentlich wen? Zum institutionellen Umgang mit rechten Angriffen gegen die Wissenschaft“ hat sich neben einer kritischen Bestandsaufnahme der Frage gewidmet, worauf es bei der weiteren Etablierung von institutionellen Schutzmechanismen gegen rechte Angriffe ankommt. Der folgende Beitrag stellt einige Überlegungen dazu dar.
Von Marie Reusch und Olaf Stuve

Warum sich die Wissenschaft so schwer tut im institutionellen Umgang mit rechten Angriffen
Anlässlich der Online-Tagung „Wer schützt hier eigentlich wen? Zum institutionellen Umgang mit rechten Angriffen gegen die Wissenschaft“ werden in diesem Artikel Thesen diskutiert, warum es manchen Hochschulen schwerfällt, mit rechten Angriffen umzugehen.
Von Marie Reusch

»Wer schützt hier eigentlich wen?«
Online-Tagung des Forschungsverbunds GERDEA zum institutionellen Umgang mit rechten Angriffen gegen die Wissenschaft am 9. Oktober 2024

Neue Herausforderungen, alte Erzählungen. Vom Wandel der Geschlechterverhältnisse und rechten Deutungen
Neue Leitbilder berufstätiger Mütter und aktiver Väter prägen die Geschlechterordnung im 21. Jahrhundert. Rechte Akteure reagieren darauf mit Erzählungen traditioneller Geschlechterrollen und unterbreiten Deutungsangebote für die mit dem Wandel einhergehenden Herausforderungen.
Von Marie Reusch und Juliane Lang

Die Attraktivität autoritärer Männlichkeiten im neoliberalen Kapitalismus
Autoritäre Männlichkeiten haben Konjunktur. Doch was sind die gesellschaftlichen Verhältnisse, die diese Entwicklung begünstigen und hervorbringen?
Von Yannik Markhof und Olaf Stuve

Von Bildern und Biografien: Geschlechterpolitik in (extrem) rechten Social-Media-Accounts
Wie und warum präsentieren Menschen ihre geschlechterpolitisch konservativen bis (extrem) rechten Positionen in sozialen Medien? Was hat das mit ihrer Biografie zu tun? Und warum ist es so interessant und wichtig, diesen Zusammenhang zu erforschen? Diesen Fragen widmen wir uns im folgenden Artikel.
Von Paula Matthies und Viktoria Rösch

Wie wirken Rechtsextremismus und Geschlecht in der Demokratie?
Extrem rechte Männer und Frauen werden gesellschaftlich unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. So auch in Gerichtsprozessen zu rechter Gewalt. Um die Bedeutung von Geschlecht und Geschlechterrollen in Gerichtsprozessen zu rechter Gewalt besser zu verstehen, wird in diesem Text das Verhältnis von Demokratie, Rechtsextremismus und Geschlecht aus einer demokratietheoretischen Perspektive ausgelotet.
Von Philipp Polta